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Logenreise nach Straßburg im September 2005
Vom 07.-.10. September trafen sich 19 Teilnehmer aus den Logen „Anker der Eintracht“ und „Zum Oelzweig“ zu einer Reise nach Straßburg.
Am 07. September ging es um 7.00 Uhr per Zug nach Straßburg. Dort angekommen, wurden wir von unserem Bruder + Gästeführer Dietmar Wolf empfangen und ins Hotel gebracht. Nach dem Bezug
der Zimmer erfolgte um 14.00 Uhr eine Besichtigung des Europaparlaments. Wir wurden von der Europaabgeordneten aus Bremen Karin Jöns begrüßt und hörten einen Vortrag über das Parlament und die aktuelle Richtlinie
zum Schutz vor Sonnenstrahlen. Anschliessend konnten wir von der Besuchertribüne an einer Debatte teilnehmen und wurden dann zu einen Sektempfang von den im Parlament arbeitenden Freimaurern eingeladen.
Dann ging es zu Fuß in den historischen Stadtpark, der „Orangerie“, wo wir bei herrlichen Spätsommerwetter im Parkrestaurant zu Abend gegessen haben. Um 22.00 Uhr ging es dann per Taxi oder
zu Fuß zurück ins Hotel.
Am 08. September hieß es früh aufstehen. Um 8.00 Uhr war ein Treffen an der Kathedrale vereinbart. Hier führte uns Dietmar Wolf unter dem Thema „Weg des Lichts“.
Wir erhielten eine umfangreiche Einführung zu der Thematik der Besonderheiten des Straßburger Münsters, zum Steinmetzhandwerk mit Tradition + Brauchtum. Ferner über die Geschichte und
Legende des Steinmetzhandwerkes und ihrer Bau + Werkmeister. Nach einer Stärkung in der „Stadtwappe“, begann gegen 14.00 Uhr der Spaziergang durch das jüdische Straßburg. Dank eines jüdischen Führers konnten wir ein
Ritualbad aus dem 12. Jahrhundert besichtigen und wurden anschließend in die neue Synogoge von Straßburg eingeladen.
Um 18.00 Uhr erfolgte in der „Alten Zollstation“ ein Diavortrag unter dem Thema „Von den freien Steinmetzbruderschaften zur globalen Freimaurerei“. Im gleichen Haus gab es dann ein typisches
elsässisches Abendessen, in Form einer Schlachtplatte mit Sauerkraut. So gestärkt konnten wir um 21.30 Uhr zu einer Bootsnachtfahrt auf der Ill (Nebenfluss des Rheins) aufbrechen. Mit deutschen Kommentaren sahen wir
das Gerber + Müllerviertel , Wehranlagen,die gedeckten Brücken und fuhren bis zum Europäischen Viertel mit dem Europapalast. Nach diesen weiteren Highlight erreichten wir gegen 24.00 Uhr erschöpft das Hotel.
Der Freitag (09. September) begann mit der Besichtigung der alten Steinmetzloge von 1579. Die „Unser Frowen Werc“ Loge ist die älteste in Europa noch erhaltene Steinmetzloge und war die
Haupthütte des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Anschliessend erfolgte eine Führung durch das „französische Straßburg“ „La Petite France“ am Ufer der Ill. Nach dem Mittagessen wechselten wir dann von der
Altstadt in das „Wilhelminische Straßburg“ . Erbaut von 1871 – 1918 mit dem Kaiserpalast und dem großen Freimaurerhaus aus dem 19. Jahrhundert. Es wurde erbaut von dem Freimaurer und Kaiser Wilhelm I. Danach gab es
eine kleine Verschaufpause bis 19.00 Uhr. Für die Damen gab es ein Konzert, während die Männer von der Loge „Meuse Argonne“ Nr. 46 eingeladen wurden.
Es fand eine rituelle Arbeit nach dem York Ritus statt mit Einsetzung eines neuen Stuhlmeisters. Anschliessend folgte ein Brudermahl. Nach froher Runde wurden wir von unseren französischen
Brüdern zurück ins Hotel gebracht.
Am Samstag den 10. September hieß es Abschied nehmen. Im Hotel wurde ausgecheckt.
Für die Damen gab es noch eine seperate Besichtigung des Straßburger Rathauses. Die Brüder hatten eine weitere Einladung einer Loge, wo wir an einer Beförderungsarbeit in den II. Grad
teilnehmen konnten. Um 13.00 Uhr erfolgte ein gemeinsames Mittagessen mit den Damen im Logenhaus, bevor wir um 15.20 Uhr die Rückfahrt antreten mussten.
Bei durchgehend herrlichen Sommerwetter bedanke ich mich für alle Teilnehmer bei unseren Organisator Rolf-Dieter Geffken (Mv.St. Anker der Eintracht) und unseren Freund und Bruder Dietmar
Wolf für die sachkundige Begleitung in diesen Tagen.
Bremen, 12.09.2005 Klaus Fischer
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